Die öffentliche Hand als Vorbild

Klimaschutz erfordert langfristige Weichenstellungen, die teilweise auch kurzfristigen Interessen widersprechen. Damit ist es ein prädestiniertes Handlungsfeld für öffentliche Akteure.

Kommunen und Kreis können dabei durch eigene Handlungen eine Vorbildwirkung erreichen - wir unterstützen gerne dabei.

Klimaschutz in der Kommune gestalten

Kommunen haben großen Einfluss auf das Leben ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Von der Verkehrsplanung über die Gestaltung von Bau- und Gewerbegebieten bis hin zur Steuerung von Stadtwerken – mit vielen Entscheidungen vor Ort kann die Entwicklung entscheidend gestaltet werden.

Wir stehen dafür ein, gemeinsam im Kreis Verden eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft zu sorgen!

Verdener Vielfalt verwenden

Der Landkreis Verden besteht aus ganz unterschiedlichen Gemeinden mit jeweils eigenen Stärken und Potenzialen. Diese zusammenzubringen und so Klimaschutz im Gesamten voranbringen, ist unser Anspruch bei kleVer.

Durch ein interkommunales Netzwerk stärken wir den Erfahrungsaustausch rund um Energiewende und Klimaschutz.

Kommunale Klimascouts - Azubis fit für den Klimaschutz

Landkreis Verden als Front-Runner-Region: Wir machen unsere Azubis fit für den Klimaschutz!

Um der Klimakrise zu begegnen, sind vielfältige kleine, an lokale Bedingungen angepasste Projekte notwendig. Das Projekt „Kommunale Klimascouts – Azubis für mehr Klimaschutz“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) hat zum Ziel, Azubis zu kommunalen Klimascouts auszubilden und sie dabei zu begleiten in ihren Kommunen eigene Klimaschutzprojekte durchzuführen.
Die kleVer ist eine der ersten sieben Klimaschutz- und Energieagenturen in ganz Deutschland, die in diesem Herbst 14 Azubis aus unserem Landkreis gemeinsam mit 14 Azubis aus dem Nachbarlandkreis Nienburg zu kommunalen Klimascouts ausbildet.

Die online Schulungsreihe fand Anfang Oktober statt. Die Auszubildenden aus Verwaltungen und kommunalen Eigenbetrieben lernten die wissenschaftlichen Hintergründe der Klimakrise zu verstehen, wie sie Klimaschutz in ihrem Arbeitsalltag umsetzen können und welche Projekte in Kommunen realisierbar sind. Auch vermittelt die Ausbildung Grundlagen des Projektmanagements und der Öffentlichkeitsarbeit, die für eine erfolgreiche Planung und Kommunikation der Klimaschutzprojekte essentiell sind. Die Weiterbildung befähigt die jungen Menschen dazu, eigene Klimaschutzprojekte in ihren Kommunen zu planen und durchzuführen.

Nachdem das Difu 2018 und 2019 bereits 120 Azubis zu kommunalen Klimascouts ausbildete, lernen diesen Herbst sieben Klimaschutz- und Energieagenturen in sog. „Front-Runner-Regionen“, wie sie selbst Azubis zu Kommunalen Klimascouts ausbilden. In den kommenden Jahren können die Klimaagenturen selbstständig jährlich Azubis ausbilden.

Das Projekt ist eine Bereicherung für alle Beteiligten: Während die Azubis ihrer Ausbildung ein individuelles Profil verleihen und deren Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit gestärkt werden, profitieren die jeweiligen Kommunen und kommunalen Eigenbetriebe von den durch die Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen erzielten Einsparungen. Zudem trägt die Klimaschutzarbeit zu einem positiven Außenbild der Kommunen bei. Auch können die später umgesetzten Klimaschutzprojekte die Lebensqualität in der jeweiligen Kommune steigern, sodass sich auf lange Frist auch ein Vorteil für die Bürger:innen ergibt.

Die Ausbildung ist sowohl für die Azubis als auch die Kommunen kostenlos, da sie mit Fördergeldern aus der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert wird.

Beispiele für bisher erfolgreiche Projekte sind „Klimaschutz – schwarz auf grau“, bei welchem Azubis in Tübingen die Behörden überzeugten, zukünftig auf Recyclingpapier zu drucken oder das „Mehrweg-Lunchboxen“ – Projekt für das Landratsamt Mühldorf am Inn, bei welchem Azubis wiederverwendbare Lunchboxen für das Verwaltungspersonal einführten. Durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen und Gastronomiebetrieben erreichten sie die Einsparung von 9500 Einwegboxen pro Jahr.

Langfristig sollen zahlreiche „Kommunale Klimascouts“ in ganz Deutschland Klimaaktivitäten initiieren und umsetzen, den Klimaschutzgedanken ganzheitlich in den kommunalen Verwaltungen etablieren und damit auch zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung beitragen.

Wir freuen uns, ganz vorne bei diesem wichtigen Projekt mit dabei zu sein und sind gespannt, welche Projekte die kommunalen Klimascouts im LK Verden anstoßen werden!

Die Anmeldung für den nächsten Ausbildungszyklus zu Klimascouts 2022 wird im Frühjahr 2022 beginnen. Bei Interesse können sich Auszubildende bei Annika Gerstenberg melden : a.gerstenberg@klever-klima.de

Projekt-Pitch am 8.11.2021

Anlässlich des Klimascouts Projekt Pitch stellten die Azubis aus dem Landkreis Verden und Nienburg ihre geplanten Klimaschutzprojekte vor. Janine Schmidt-Curreli von der klever, Björn Weber vom Deutschen Institut für Urbanistik und Franziska Materne von der Klimaschutz- und Energieagentur Mittelweser berieten die Auszubildenen.

Den Presseartikel finden Sie HIER.

 

Nächste Veranstaltungen

Dienstag, 30.11.2021

Heizen mit der Sonne – Wie geht das? Wie kann ich Solarenergie für Warmwasser oder die Heizung nutzen? Unsere Online-Sprechstunde gibt Aufschluss über Eigenschaften der verschiedenen Techniken sowie Anwendungsmöglichkeiten.

Seit Neuestem finden Sie auf unserer Homepage eine Unterseite zur Klimabildung! Unter „Für Kreis und Kommunen“ -> „Bildung“ haben wir für Sie u.a. Infos zu Klimabildungsprojekten im LK Verden sowie hilfreiche Links und Tipps für den Unterricht, Workshops und Co. in Ihrer Einrichtung zusammengestellt.

Wie können wir mehr Klimaschutz in Kommunen etablieren? Indem wir Azubis zu kommunalen Klimascouts ausbilden und die jungen Angestellten in ihren Kommunen eigene Klimaschutzprojekte anstoßen! Die kleVer ist eine der ersten sieben Klimaschutz- und Energieagenturen in ganz Deutschland, die ab diesem Herbst Azubis zu kommunalen Klimascouts ausbilden. Nach der Ausbildungsphase geht es nun in die Praxisarbeit!

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