Energieversorgung von und für Menschen

Der bisherige Ausbau Erneuerbarer Energien ist stark von den Bürgerinnen und Bürgern getragen. Egal ob Solaranlagen auf privaten Dächern oder Bürgerwindparks, die Energiewende hat die Stromerzeugung demokratisiert.

Auch in Zukunft wollen wir mit bürgernahen, dezentralen Erneuerbaren Klimaschutz voranbringen. Wir beraten gerne zu den Möglichkeiten.

Ab ins Grüne – aber nachhaltig

Ob der kleine Sprung in den eigenen Garten, der Spaziergang durch den Park oder das weit entfernte Urlaubsziel; die Sehnsucht nach mehr Natur im eigenen Leben kennen wohl die meisten.

Aber auch bei Gartengestaltung oder Ausflugsplanung spielen Klimaschutzaspekte eine Rolle. Wir geben Tipps für mehr Grün im Leben.

Solaroffensive 2020 für Bürger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Herbst 2020 hat die kleVer mit eine Solaroffensive die Menschen im Landkreis mit einer Vielzahl von Maßnahmen dabei unterstützt, sich die Kraft der Sonne nutzbar zu machen. Denn eine saubere Energieerzeugung mittels Solaranlagen nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für den eigenen Geldbeutel. Motto der Offensive: "Informieren, beraten und Chancen aufzeigen.“

Vom 8. September bis 31. Oktober sind hierzu viele fokussierte Angebote rund um Nutzung der Solarenergie entstanden. Insgesamt zehn spezialisierte Veranstaltungen wurden durchgeführt, angefangen von dem Kick Off am 7. September (s.u.) über spezielle  Termine für verschiedene Zielgruppen und zu unterschiedlichen Einzelthemen – von dem "Klassiker" Solaranlagen auf dem Eigenheim über Elektromobilität mit PV und Agrophotovoltaik bis hin zu Speichernutzungen. Alle natürlich kostenfrei. Einen Rückblick zu einigen Veranstaltungen finden Sie hier.

Neben den Vorträgen, Workshops, Fortbildungen wurden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen kostenfreie Einzelberatungen angeboten, mit denen gezielt auf die jeweilige Lage von Interessent*innen eingegangen werden konnte. Insgesamt 160 Mal wurde diese Möglichkeit in den 8 Wochen der Solaroffensive wahrgenommen.

Herzstück der Solaroffensive und natürlich auch über den Aktionszeitraum hinaus nutzbar ist das kleVer-Solardachkataster: Mit wenigen Klicks können Sie damit online auf einen Blick sehen, wie gut Ihr Hausdach für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Anhand weiterer Eingaben, lassen sich dann auch gleich die Wirtschaftlichkeit, der Autarkiegrad und die CO2-Einsparungen der möglichen Solaranlage berechnen.

Probieren Sie es aus!

https://solaratlas.klever-klima.de/

Dein Dach kann mehr!

Energie und damit bares Geld sparen – die Solarenergie macht’s möglich. Ob Sie mit PV-Zellen zum Stromproduzenten werden oder mit Solarkollektoren die Kraft der Sonne für die Warmwasserbereitung einfangen oder gar beide Wege gehen: Sie können nicht nur Heiz- oder Stromkosten senken, sondern auch ein großes Stück Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung gewinnen.

Die Stiftung der Kreissparkasse Verden und die Volksbank Aller-Weser unterstützen den kleVer Solaratlas!

Der kleVer-Solaratlas ist wirklich Gold wert – und das nicht nur im übertragenen Sinn ;-)

Es freut uns deshalb sehr, dass die Stiftung der Kreissparkasse Verden und die Volksbank Aller-Weser uns bei diesem Projekt finanziell unterstützt haben, vielen Dank dafür!

Doch nicht nur das, denn auch die dortigen Kundenberater*innen haben sich unser Motto "Dein Dach kann mehr" zum Ziel gesetzt und informieren auf Ihrer Website und natürlich auch persönlich zur PV-Finanzierung.

Weitere Infos finden Sie hier:

https://www.ksk-verden.de/de/home/immobilien/solarkredit.html

https://www.vb-aw.de/Privatkunden1/kredit-baufinanzierung/solaratlas.html#parsys_karussell

Rückblick Auftaktveranstaltung – PV-Potenziale entdecken und heben

Dein Dach kann mehr - Kick-off für die Solaroffensive 2020 am 7. September 2020

Programm der Veranstaltung

  • Grußwort des Achimer Bürgermeisters Rainer Ditzfeld
  • Vorstellung des neuen landkreisweiten Solardachkatasters
    Janine Schmidt-Curreli, Geschäftsführerin der kleVer
  • PV-Potenziale in Niedersachsen – wie können wir sie heben?
    Impulsvortrag Barbara Mussack, stellvertretende Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Niedersachsen
  • Die Klimakrise ist real – mit Photovoltaik & Co in eine neue Energiewelt
    Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin und Mitinitiator der Bewegung „Scienstists for Future“

Rückblick

Bürgermeister Rainer Ditzfeld eröffnete am 7. September 2020 im Kasch in Achim die kleVer-Solaroffensive und gab per Klick den neuen Solaratlas für den Landkreis Verden im Internet frei. Mehr noch – er probierte die Plattform direkt aus und erfuhr: Das Dach seines Hauses ist bestens für die Nutzung von Solarenergie geeignet. „Eine tolle Sache, weil man innerhalb kürzester Zeit viele wichtige Informationen zur Wirtschaftlichkeit einer solchen Zukunftsinvestition erhält.“ Herr Ditzfeld legte den Bürger*innen, Unternehmen und Kommunen im Landkreis nahe, das Kataster und weitere Angebote der Solarkampagne zu nutzen. Diese erläuterten KleVer-Geschäftsführerin Janine Schmidt-Curreli und Barbara Mussack, stellvertretende Geschäftsführerin der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN), die bei den vorgestellten Maßnahmen Projektpartnerinnen sind.

Ein weiteres Highlight des Abends: Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin, machte in einem kurzweiligen Vortrag deutlich, dass es noch nicht zu spät ist, die Klimakatastrophe abzuwenden. „Aber dafür müssen wir jetzt handeln – etwa, indem wir unseren Strom auf dem Dach selbst produzieren. Dafür ist nahezu jedes Haus geeignet“, betonte er.

Hier können die Präsentationen von Frau Mussack (KEAN), von Prof. Dr. Quaschning und des kleVer Teams eingesehen und heruntergeladen werden.

Unser Solarinfos für Bürger*innen

Solarenergie-Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Durch die Nutzung von Solarenergie, also von Photovoltaik zur Stromerzeugung oder Solarthermie im Wärmebereich, kann jeder Haushalt aktiv Klimaschutz betreiben und zu einem Teil der Energiewende in Deutschland werden – und nicht zuletzt auch die eigenen Energiekosten deutlich senken. Solarenergieinstallationen sind technisch ausgereifte Lösungen, die zu bereits zu hunderttausenden auf deutschen Dächern verbaut worden sind. Die Installation bzw. der Betrieb werden gefördert, so dass die Nutzung und die daraus entstehenden Vorteile gut planbar sind. Und wer das Investitionskapital partout nicht aufbringen kann, findet inzwischen sogar gute Pachtangebote, bei denn man sich außer um die Beauftragung um eigentlich gar nichts kümmern muss. Sofern man ein geeignetes Dach hat, gibt es also eigentlich keinen guten Grund, dieses nicht für Solarenergie zu nutzen. Und selbst in Mietshäusern kann man mittels Mieterstrom von dem enorm günstig gewordenen Solarstrom profitieren.

Und für alle, die es noch genauer wissen wollen, haben wir folgend einige Informationen rund um die Nutzung von Photovoltaik, Solarthermie und Solarspeichern zusammengestellt.

Grundsätzliche Fragen und Antworten zur Photovoltaik

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ist wohl die wissenschaftliche Einrichtung mit der größten Expertise rund um die Nutzung der Sonne als Energiequelle. Neben Grundlagenforschung, technischer Weiterentwicklung und immer neuen Anwendungskonzepten betreibt das Institut auch Aufklärungsarbeit zu Photovoltaik, Solarthermie und Co. In folgendem Informationspapier werden auf fast 100 Seiten viele grundsätzliche politische und wirtschaftliche Fragen zur Stromerzeugung aus der Sonne beantwortet:

https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

Informationen der Landesenergieagentur

Die Klimaschutz- und Energieagentur des Landes Niedersachsen (KEAN) hat sich natürlich auch schon umfangreich mit der Solarenergienutzung befasst und stellt viele hilfreiche Informationen zur Verfügung. Insbesondere sei auf die prägnanten Faktenblätter verwiesen, die zentrale Punkte übersichtlich behandeln. Relevante Ausgaben gibt es zu folgenden Themen:

Auch im Rahmen des eigenen Forums Solarenergie hat sich die KEAN intensiv mit der Energiegewinnung vom eigenen Dach befasst und stellt diese Informationen für Bürgerinnen und Bürger bereit. Im ersten Teil des Forums ging es etwa um die generelle Rolle der Photovoltaik bei der Energiewende in Deutschland und Niedersachsen. Der dritte Teil des Forums behandelt die Nutzung von Solarspeichern und ist daher für alle Verbraucherinnen und Verbraucher interessant, die ihre PV-Anlage mit einem Batteriespeicher koppeln wollen.

Photovoltaik-Broschüre der Verbraucherzentrale Niedersachsen

Auch die Verbraucherzentralen beschäftigen sich natürlich ausgiebig mit der Energiewende und dabei auch mit den Möglichkeiten zur eigenen Stromerzeugung. In der umfangreichen Broschüre "Photovoltaik für Privathaushalte" wird der aktuelle Kenntnisstand zusammengefasst und dabei sowohl auf technische Hintergründe, Informationen zur Installation wie auch natürlich auf Kosten und Einsparmöglichkeiten eingegangen.

Ursprünglich erstellt wurde die Broschüre von den Verbraucherzentralen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, die niedersächsische Untergliederung gibt jedoch eine für das Land angepasste Fassung heraus: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/sites/default/files/medien/645/dokumente/2020_PV_Brosch%C3%BCre_Web.pdf

Sonstige Informationen zur Photovoltaik-Nutzung

Ein wichtiger Punkt bei der Planung der eigenen Solaranlage ist natürlich die Höhe der EEG-Vergütung, die man für den (überschüssigen) Solarstrom bekommt, der ins Netz eingespeist wird. Die Bundesnetzagentur bietet hier die jeweils aktuelle Höhe der Vergütung sowie Informationen zur Entwicklung der Photovoltaik in Deutschland:

Um die Vergütung auch zu erhalten, muss eine neue Anlage angemeldet werden. Dies passiert im Marktstammdatenregister, welches ebenfalls von der Bundesnetzagentur betrieben wird - hier kommen Sie direkt zur Registrierung: https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/Registrieren/Registrieren?typ=1394

Wie eine Anlage optimal ausgelegt wird und welche Rendite daraus erfolgt, kann mit dem Solarrechner der Stiftung Warentest nachvollzogen werden: https://www.test.de/Photovoltaik-Rechner-1391893-0/

Die Einnahmen aus einer Photovoltaikanlage sind natürlich auch steuerlich relevant. Ein Informationsblatt dazu gibt es beim baden-württembergischen Finanzministerium: https://fm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-fm/intern/Publikationen/AT_Photovoltaik_2016.pdf

Noch mehr als ohnehin schon rechnet sich selbst erzeugter Solarstrom, wenn man ihn auch direkt verbrauchen kann. Diesen Anteil kann man mit einem Batteriespeicher erhöhen (s.u.), aber auch eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto im Haushalt wirken hier vorteilhaft. Die Kopplung von Photovoltaik mit einer Wärmepumpe oder auch anderen elektrischen Heizsystemen nimmt ein Leitfaden der EnergieAgentur.NRW unter die Lupe: https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/energieagentur/leitfaden-waermepumpe-kombination-von-waermepumpe-und-photovoltaik/2718

Zur Nutzung von eigenerzeugtem Solarstrom für die Elektromobilität gibt ein Leitfaden des Solarclusters Baden-Württemberg wertvolle Tipps: https://www.photovoltaik-bw.de/pv-netzwerk/pv-themen/elektromobilitaet-und-photovoltaik/

Neben den bisher genannten unabhängigen Institutionen beschäftigen sich natürlich auch viele private Unternehmen und Berater mit dem Thema Solarenergie. Eine kleine Auswahl guter Informationsquellen von diesen Akteuren ist folgend aufgelistet:

Das Portal Solaranlage-Ratgeber bietet einen Ratgeber mit umfangreichen Informationen zum Bau und Betrieb privater PV-Anlagen, inkl. passender Checklisten für verschiedene Situationen: https://www.solaranlage-ratgeber.de/wp-content/uploads/ratgeber-photovoltaik.pdf

Das Unternehmen Enerix bietet einen umfassenden Leitfaden mit detaillierten einzelnen Schritten für die Installation einer Photovoltaikanlage. Auch die Kopplung mit einem Batteriespeicher, Elektromobilität und/oder einer einer Wärmepumpe werden thematisiert. Die Publikation ist allerdings nur kostenpflichtig erhältlich: https://www.enerix.de/service/photovoltaik-leitfaden/

Solarspeicher

Viele neue Photovoltaik-Anlagen werden heute direkt mit einem Batteriespeicher installiert. So kann die Eigenverbrauchsquote erhöht werden und man profitiert noch besser von dem günstigen Solarstrom. Aber auch viele ältere Anlagen werden inzwischen mit solchen Solarspeichern nachgerüstet. Insbesondere für Solaranlagen, bei denen ab 2021 der 20jährige EEG-Förderzeitraum endet und die ab dann verstärkt für die Deckung des Strombedarfs im Haushalt genutzt werden sollen, könnte sich solch eine nachträgliche Installation lohnen. Ähnlich wie schon zuvor bei den PV-Modulen fallen die Preise für Batterien in den letzten Jahren rasch. Dennoch sollte immer der konkrete Fall betrachtet werden, um zu beurteilen, ob sich ein Speicher lohnt und wie dieser dimensioniert werden muss. Folgende Angebote können dabei helfen:

Der Bundesverband Solarwirtschaft bietet unter folgender Adresse ein ganzes Portal rund um die Speicherung von Solarstrom an. Von Hintergrundartikeln über einen Speicherrechner bis hin zu einer Auflistung passender Hersteller und Installateure finden sich dort umfangreiche Informationen für alle, die künftig ihren eigenerzeugten Solarstrom noch stärker selbst nutzen wollen: https://die-sonne-speichern.de/

An der HTW Berlin ist ein eigenes Institut für regenerative Energiesysteme angesiedelt, das sich intensiv mit den Möglichkeiten von Solarenergie und Energiespeichern auseinandersetzt. Das Institut betreibt u. a. einen Unabhängigkeitsrechner, der bei der Auslegung des eigenen Solarspeichers hilft (unter "Online-Tools"). Auch gibt die HTW regelmäßig eine Stromspeicher-Inspektion heraus, in welcher die wichtigsten Kenndaten der gängigen Speichersysteme untersucht und verglichen werden (unter "Studien"). Alle Angebote sind in folgendem Portal zusammengefasst: https://pvspeicher.htw-berlin.de/

Eine Marktübersicht aktueller Solarspeichersysteme ist beim Photovolatik-Magazin zu finden: https://www.pv-magazine.de/marktuebersichten/batteriespeicher/

Einen Leitfaden, welche Punkte beim Kauf eines Batterispeichers zu beachten sind inkl. einer aktuellen Kaufberatung bietet folgender Ratgeber-Artikel: https://www.klein-windkraftanlagen.com/technik/stromspeicher/

Solarthermie
Solarthermie-Anlage. Quelle: Wikimedia/Sven Dittmar, CC BY-SA 2.5.

Die Nutzung von Sonnenenergie zur klimaneutralen Energieerzeugung ist weit verbreitet. Meist geht es dabei um Strom, aber auch die Bereitstellung von Heizenergie und Warmwasser mittels Solarthermie ist ein wichtiges und wachsendes Anwendungsgebiet.

Eine gute Einführung und Hilfestellung für die Planung der eigenen Solarthermie-Anlage bietet der Online-Leitfaden von co2online. In vielen Einzelschritten nimmt das Tool die Nutzerinnen und Nutzer Stück für Stück mit auf dem Weg zur Sonnenwärme im eigenen Haushalt: https://www.praxistest-solarthermie.de/leitfaden/

Das IWR bietet eine umfangreiche Checkliste für eine Solarthermie-Anlage an. Erste Informationen sind online kostenfrei zugänglich, das gesamte Paket inklusive einem Planungs- und Kalkulationsleitfaden ist gegen Gebühr erhältlich: http://www.iwr.de/solar/erricht/solarthermie.html

Auch im Bereich der Solarthermie gibt es natürlich einige private Ratgeber, die Interessenten hilfreiche Informationen liefern können. Wie schon bei der Photovoltaik bietet auch hier das Portal Solaranlage-Ratgeber verschiedene Checklisten rund um die Installation von Solarthermieanlagen, angefangen von einer Kontrolle der Voraussetzungen über die Planung, Kosten und Förderung der Anlage bis zu Installation und Betrieb: https://www.solaranlage-ratgeber.de/solarthermie/solarthermie-checklisten.

Eine allgemeine Checkliste zur Solarthermie-Installation bietet ebenfalls das Heizungsunternehmen Viessmann auf seinem Online-Informationsportal heizung.de: https://heizung.de/heizung/tipps/checkliste-solarthermie-installieren-jetzt-kostenlos-herunterladen/

Komplett online funktioniert die Online-Anleitung zur Planung und Installation einer Solarthermieanlage der Plattform haus.de:
https://www.haus.de/smart-home/solarthermie-anlage-planen-und-installieren#a-104884-solarthermie-anlage-planen-und-installieren

Mieterstrom

Viele Menschen in Deutschland wohnen zur Miete, verfügen daher also über kein eigenes Dach und konnten daher lange nicht an der Energiewende teilhaben. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Mieterstrom-Konzept und einem eigenen Gesetz dazu jedoch eine Möglichkeit, dass auch Mieterinnen und Mieter von günstigem und vor Ort produziertem Solarstrom profitieren. Die Entwicklung des Segmentes steht allerdings noch ganz am Anfang und muss von den Immobilienbesitzern vorangetrieben werden, hier aber dennoch ein paar grundlegende Informationen zu diesem Ansatz:

Einen umfassenden Einblick in das Thema erlaubt das vom Bundesverband Solarwirtschaft betriebene Online-Portal zu Mieterstrom.  Grundlegende Informationen sind dort ebenso zu finden wie Kalkulationstools, Musterverträge und Praxisbeispiele: https://www.pv-mieterstrom.de/#Home

Einen PDF-Ratgeber zu Mieterstrom bietet der deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband. Auf 14 Seiten sind übersichtlich sowohl Hintergründe wie praktische Tipps zu Mieterstrom-Projekten in Deutschland zusammengefasst, natürlich speziell auf die Perspektive von Wohnungs- bzw. Energiegenossenschaften zugeschnitten:
https://www.klimagen.de/fileadmin/user_upload/Mieterstrom_Ratgeber_klimaGEN.pdf

Auch auf den Seiten des Solarcluster BW findet sich ein Mieterstrom-Leitfaden mit vielen guten Informationen für Mieterstrombetreiber: https://solarcluster-bw.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahmen/Web_SC_Leitfaden_Mieterstrom_2017-05.pdf

Die Umsetzung von Mieterstromprojekten sind hochkomplexe Vorhaben, da eine Vielzahl energiewirtschaftlicher detailregelungen beachtet werden müssen. Dazu sind natürlich die gesetzlichen Grundlagen zu den Rahmenbedingungen und zur Mieterstrom-Förderung relevant, die bei der Bundesnetzagentur zusammengefasst werden:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Verbraucher/Vertragsarten/Mieterstrom/Mieterstrom_node.html

Aufgrund der Komplexität von Mieterstrom-Projekten und des bislang noch überschaubaren Marktes gibt es nur wenige spezialisierte Unternehmen, die solche Vorhaben umsetzen. Diese haben dafür oft auch Hilfestellungen zum Thema. Ein überregionaler Anbieter ist etwa Solarimo, der die eigenen Aktivitäten, aber auch viele  Tipps und Informationen in einem eigenen Mieterstrom-Magazin aufbereitet. Auch der Ökoenergie-Anbieter NATURSTROM konnte schon viele Mieterstrom-Projekte umsetzen und hat immer wieder aufkommende Fragen in einem FAQ-Dokument gebündelt und beantwortet.

Pressemitteilung zum Kampagnenstart am 7. September 2020

Klimaschutzagentur kleVer geht in die Vollen

Am 7. September fiel der Startschuss für die Solaroffensive „Dein Dach kann mehr!“ // Bis 31. Oktober finden im Rahmen der breit angelegten Kampagne kostenlose Informations- und Beratungsangebote im Landkreis Verden statt.

Informieren, beraten und Chancen aufzeigen – so lautet das Credo der Solarkampagne, die kostenlose Vorträge, Workshops, Fortbildungen und Vor-Ort-Beratungen umfasst. Das Herzstück der neuen Solaroffensive wurde auf der Auftaktveranstaltung am 7. September von kleVer-Geschäftsführerin Janine Schmidt-Curreli und dem Entwickler Thomas Beck von Smart Geomatics vorgestellt: ein Solardachkataster für den gesamten Landkreis. Über das Kataster erfahren Nutzer*innen auf der Internetseite www.klever-klima.de per einfachem Klick online, ob das eigene Hausdach grundsätzlich für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Anhand weiterer Eingaben können die Wirtschaftlichkeit einer entsprechenden Anlage sowie die zu erwartenden CO2-Einsparungen errechnet werden. Ein weiteres Ergebnis des kleVer-Solardachkatasters: Im Landkreis Verden sind von den mehr als 250.000 Dachflächen gut 150.000 gemäß der Sonneneinstrahlung für eine solare Nutzung geeignet – bisher gibt es in der Region allerdings erst circa 2.353 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen. „Das Solarpotenzial im Landkreis wird damit nur zu 4 Prozent ausgeschöpft – in Sachen Energiewende gibt es also noch viel zu tun“, resümiert Schmidt-Curreli und erklärt: „Mit unserer Beratungskampagne wollen wir Hauseigentümer*innen, Unternehmen und Kommunen deshalb dabei unterstützen, sich die Kraft der Sonne zunutze zu machen.“

Dafür hat sich die kleVer mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Verbraucherzentrale Niedersachsen weitere Experten ins Boot geholt. Gemeinsam bieten die Akteure 120 kostenfreie sogenannte „Eignungs-Checks Solar“ für Hauseigentümer*innen an. Bei einer solchen Vor-Ort-Beratung kommen unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale zu den Interessenten ins Haus und nehmen hier das Dach samt Gebäude in Augenschein. Im Anschluss geben sie den Eigentümer*innen Empfehlungen zu weiteren Schritten und erläutern dann in einem schriftlichen Bericht die möglichen Maßnahmen und worauf zu achten ist. Barbara Mussack, stellvertretende Geschäftsführerin der KEAN, legt Bürger*innen nahe, die Möglichkeiten, die die Solaroffensive bis zum 31. Oktober eröffnet, zu nutzen: „Sich mit Solarenergie zu beschäftigen, lohnt sich – nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes. Mit Photovoltaikzellen für die eigene Stromproduktion oder Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung kann man seine Heiz- und Stromkosten senken und sich ein Stück weit unabhängig vom Energiemarkt machen“, betont Mussack und: „Das Solar-Potenzial in Niedersachsen ist hoch, nahezu jedes Haus kann von Solarenergie profitieren.“ KEAN und kleVer bieten zudem hochwertige Solarberatungen für Unternehmen und kommunale Einrichtungen an, die für diese kostenfrei sind. „Die großen Dachflächen dieser Gebäude sind prädestiniert für die Nutzung von Solarenergie und damit wirtschaftlich besonders interessant“, betont Barbara Mussack.

Prof. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin, der zum Start der Kampagne einen Vortrag zur neuen Energiewelt hielt, betonte: „Initiativen wie diese, die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, brauchen wir. Ich wünsche den Akteuren viel Erfolg!“ Dem schloss sich Achims Bürgermeister Rainer Ditzfeld an, in dessen Stadt der Auftakt erfolgte. „Es ist wichtig, ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen – und genau das tut die kleVer mit ihrer Solaroffensive im Landkreis. Ich wünsche mir, dass die Angebote gut angenommen werden und nachhaltig viel in Bewegung setzen.“

Nächste Veranstaltungen

Freitag, 27.11.2020

Die Reihe "Mach Dein Haus fit" veranstaltet die Klimaschutzagentur Region Hannover gemeinsam mit proKlima - Der enercity-Fonds. Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos.

Referentin: Claudia Knappert, Architektin und Energieberaterin vom Büro für konzeptionelle Architektur

 

Ab dem 24. November 2020 können bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Anträge für die staatliche Förderung von privaten Ladestationen gestellt werden.

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