Energieversorgung von und für Menschen

Der bisherige Ausbau Erneuerbarer Energien ist stark von den Bürgerinnen und Bürgern getragen. Egal ob Solaranlagen auf privaten Dächern oder Bürgerwindparks, die Energiewende hat die Stromerzeugung demokratisiert.

Auch in Zukunft wollen wir mit bürgernahen, dezentralen Erneuerbaren Klimaschutz voranbringen. Wir beraten gerne zu den Möglichkeiten.

Ab ins Grüne – aber nachhaltig

Ob der kleine Sprung in den eigenen Garten, der Spaziergang durch den Park oder das weit entfernte Urlaubsziel; die Sehnsucht nach mehr Natur im eigenen Leben kennen wohl die meisten.

Aber auch bei Gartengestaltung oder Ausflugsplanung spielen Klimaschutzaspekte eine Rolle. Wir geben Tipps für mehr Grün im Leben.

Jetzt neu: Die kleVer Energiekarawane 2022 im Rückblick

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten zu Zeiten von Klimakrise und steigenden Energiepreisen ihren Energieverbrauch senken und auf Erneuerbare Energien setzen. Dass das Interesse an Informationen zu Einsparmöglichkeiten schon im Juli so groß sein würde, hatte die kleVer dennoch nicht erwartet: Insgesamt 400 Interessierte meldeten sich zu den ersten drei Veranstaltungen der „Energiekarawane“ an und ließen sich vor Ort beraten. Nach einer Sommerpause machte die Karawane auch in den restlichen Kommunen des Landkreises halt und versammelte insgesamt über 1000 beratungswillige Bürger:innen.

Die Themen variierten je nach Veranstaltung und reichten von Photovoltaik, Heizen mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Gebäuden über Elektromobilität bis hin zu nachhaltigem Bauen und Sanieren. In einer Reihe an Kurzvorträgen haben Energieberater:innen und Expert:innen alle wichtigen Informationen vermittelt und einen Überblick über die eigenen Handlungsmöglichkeiten gegeben.

Zudem wurde auch die Arbeit der Klimaschutz- und Energieagentur sowie der Solaratlas vorgestellt, ein Service zur kostenfreien Solarpotenzialanalyse der Immobilien im Landkreis Verden. Im zweiten Teil der Veranstaltung standen dann die Klimaschutzagentur kleVer und die Energieberater*innen für weiterführende Informationen und persönliche Fragen zur Verfügung. Sogar regional ansässige Solateur:innen waren geladen und konnten direkt auf den Veranstaltungen Angebotsanfragen entgegennehmen.

Sie haben die kleVer Energiekarawane verpasst? Kein Problem! Stöbern Sie weiter unten auf dieser Seite in den Präsentationen der Referent:innen und lesen Sie sich in die Themen rein, die Sie interessieren!

Ein erster wichtiger Schritt zur energetischen Sanierung Ihres Eigenheims sind die Beratungen der Verbraucherzentrale, die Sie einfach und kostengünstig in Anspruch nehmen können. Sie erreichen die Verbraucherzentrale zur Terminabstimmung kostenfrei unter 0800–809 802 400.

Für persönliche Vor-Ort-Energieberatungen können Sie zu jedem Zeitpunkt das Beratungsangebot des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch nehmen.

Gegen eine Eigenbeteiligung von ca. 200€ können Sie mit einem Energieberater ihren individuellen Sanierungsfahrplan erarbeiten.

Zugelassene Energieberater:innen, die im Rahmen des Förderprogramms „Energieberatung Wohngebäude“ Anträge stellen können, finden Sie auf der sog. „Energieeffizienz-Expertenliste“.

Auf unserer Homepage können Sie sich über Fördermittel informieren und Energiespar-Checks durchführen.

Und: kennen Sie schon unseren kleVer Solar-Atlas? Da können Sie für alle Immobilien im Landkreis die potentielle “Solar-Ernte” vom Dach einsehen. Außerdem können Sie Ihre Verbrauchsdaten eingeben, eine Abschätzung errechnen, welche Größe einer Anlage sich rentieren würde und direkt mit Firmen in der Gegend Kontakt aufnehmen, die PV-Anlagen installieren.

Melden Sie sich zu guter Letzt (falls noch nicht geschehen) gerne für den KLEVER NEWSLETTER an, wenn Sie in Zukunft über die aktuellen Förderprogramme und unsere Kampagnen und Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten werden möchten.

 

Photovoltaik
Balkonkraftwerke/Steckersolar
Wärmepumpen
Dämmen

 

 

»Nachhaltig Dämmen mit dreifachem Klimaschutz«

- Dorothee Mix, Norddeutsches Zentrum für nachhaltiges Bauen

Ökologische Altbausanierung

 

 

»My home is my castle! Nachhaltig dämmen und sanieren«

- Ulrich Steinmeyer, Geschäftsführer des Naturstoffbauhandels Biber in Verden, Vorstandsmitglied der Ökoplus AG

Energieeffizienz

 

 

»Die ergiebigste Energiequelle, die nur darauf wartet angezapft zu werden, ist die Energieeffizienz«

- Jens Eberhard Dzialas, Dzialas Ingenieurbüro für Energieeffizienz und Umwelttechnik

Elektromobilität

 

Interview mit unserem Sprechstunden Referenten Andreas Stampa

Andreas, was sind die Vorteile eines E-Autos?

Das E-Auto hat sehr viele Vorteile gegenüber einem Verbrenner. Ein E-Auto ist leise, stinkt nicht, der Motor hat viel weniger bewegliche Teile und ist wartungsfrei, der ganze Antriebsapparat kommt ohne Kupplung, Schaltung und Getriebe aus. Die Möglichkeit, zu Hause zu tanken, ist ein weiterer großer Vorteil. Aber auch das Laden an öffentlichen Ladesäulen finde ich persönlich viel angenehmer als das Tanken an Tankstellen und das Hantieren mit krebserregenden Flüssigkeiten. Der Unterhalt eines E-Autos ist günstiger als der eines Verbrenners: Kein Ölwechsel, kein Zahnriemenwechsel, keine neue Kupplung und keine Steuern. Das Fahren mit Strom ist auch noch günstiger als das Fahren mit Benzin oder Diesel. Und dann sind da ja auch noch die kostenlosen Lademöglichkeiten bei einigen Supermärkten. Haben Sie schon mal erlebt, dass ein Supermarkt zu jedem Einkauf eine Tankfüllung Benzin verschenkt?

Kleinwagen oder SUV – worauf sollte man beim Kauf achten?

Jeder, der sich mit E-Autos noch nicht beschäftigt hat, neigt dazu, zu sagen: Je mehr Reichweite, desto besser. Das ist aber eine Anforderung, die beim E-Auto andere Konsequenzen hat als beim Verbrenner. Eine große Reichweite bedeutet einen großen Akku. Die Größe des Akkus bestimmt erstens das Gewicht des E-Autos und damit seinen Verbrauch und zweitens seinen Preis. Das Bedürfnis nach großer Reichweite ist also ökologisch und ökonomisch fragwürdig und sollte gut abgewogen werden. Denn wenn ich nur dreimal im Jahr 800 km fahren will, aber den Rest der Zeit täglich 50 km zurücklege, dann reicht ein E-Auto mit kleinem Akku völlig aus. Es ist ja nicht so, dass man mit einer Reichweite von 250 km nicht lange Strecken fahren kann. Wenn ich alle zwei Stunden eine Pause von 30 Minuten einlege und dabei auflade, dann kann ich mit so einem kleinen und günstigen E-Auto unendlich weit fahren.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

E-Autos sind zurzeit noch etwas teurer als Verbrennerfahrzeuge. Um diesen Wettbewerbsnach - teil auszugleichen, hat der Staat ein Förderprogramm aufgestellt, sodass man für ein E-Auto fast gleich viel wie für einen Verbrenner zahlt. Als Dienstwagen wird das E-Auto ebenfalls gefördert. Statt 1 % müssen nur 0,25 % des Neuwagenpreises versteuert werden.

Wo bekomme ich mehr Informationen?

Es gibt viele hilfreiche Seiten im Internet, auf denen man sich Informationen besorgen kann wie z. B. www.goingelectric.de. Dort hat man auch Zugriff auf eine Datenbank mit allen Ladesäulen in ganz Europa. Für einen Einstieg in die Elektromobilität können Interessierte gerne in die kostenlose Online-Sprechstunde der kleVer kommen. Dort bekommen die Teilnehmer 1,5 Stunden lang Informationen zu allen Themen rund um das E-Auto. Man kann Fragen stellen oder einfach nur zuhören. Technik, Begriffe und Handhabung werden objektiv und unabhängig von jemandem erklärt, der sich auskennt – von mir. Zusätzlich bietet die kleVer eine Online-Photovoltaik-Sprechstunde an, immer am letzten Dienstag im Monat. Dort kann man sich zum Beispiel informieren, wie man Sonne vom eigenen Dach tanken kann.

 

Nächste Veranstaltungen

Dienstag, 13.12.2022

In unserer regelmäßigen Online-Sprechstunde jeden zweiten Dienstag im Monat geben wir Informationen und beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Elektromobilität.

Früh übt sich: 35 Kitas im Landkreis Verden zeigen den Kleinsten wie Klimaschutz funktioniert. Am Donnerstag, den 24.11.2022 fand der Auftakt des kleVer Kids Projekts in der Kita Jahnstraße in Verden statt. Fünf Kinder haben zusammen mit dem Bürgermeister Lutz Brockmann Müsli aus vollem Korn gemahlen und etwas über saisonales Gemüse und Obst gelernt. Ein starkes Projekt für den gesamten Landkreis.

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